Gemmotherapie

Im Sommer, wenn wir einen Jahrestrieb eines Baumes betrachten und uns an den kräftigen Winter zurück erinnern, als eines der Aststücke noch eine Knospe war, ist es uns annähernd möglich zu erahnen, welch enormes Wachstum, welche enorme Kraft und Information die beiden Stadien desselben Pflanzenteils verbindet. Sich teilende Zellen machen dieses enorme Potential aus und bilden die Basis der Gemmotherapie.

Die Phytotherapie kennt als Ausgangsstoffe die ganze Pflanze, Wurzeln, Blätter, Stängel, Blüten, Samen oder sogar Rinden. . In der Gemmotherapie (gemma lat. Knospe, Auge) werden Knospen und Schosse zur Herstellung von Mazeraten (Gemmotherapeutika) verwendet.

Die Gemmotherapie ist eine Spezialisierung der Phytotherapie, bei welcher die Wachstumskräfte teilungsaktiver Pflanzengewebe (Meristeme) für den Menschen als Heilungs- und Regenerationskräfte nutzbar gemacht werden.