Entwicklung von Gemmotherapeutika

Therapiespezifisch oder vorbeugend eingesetzt übernehmen Gemmotherapeutika in der Naturmedizin eine immer wichtigere Rolle. Mit ihrer raschen, vasodilatativen und katabolen Wirkung helfen sie, das Körpergewebe von Endotoxinen zu befreien und sorgen für bessere Regeneration und Heilung. Mit der direkten Proteinansprache in den Zellen stimulieren Gemmotherapeutika das Immunsystem und sorgen für die Wiederherstellung des Gleichgewichts im Eiweisshaushalt des Blutes. An dieser Stele soll gesagt sein, dass Gemmotherapeutika im Verhältnis 1:10 verdünnt werden.

Gemmotherapeutika sind:

  • gut untersucht
  • vielseitig einsetzbar
  • durch Aufnahme über die Mundschleimhäute niedrig dosierbar (ca. 10 Sprühstösse pro Tag)
  • durch die orale Einnahme nicht der Denaturierung bei der Magenpassage ausgesetzt; die wichtigen Inhaltsstoffe bleiben erhalten
  • bestuntersuchtes Gemmo-Mazerat: Ribes nigrum L. (Schwarze Johannisbeere), „pflanzliches Kortison“
  • durch eine vorbeugende und/oder (therapie-)begleitende Anwendung zur Vermeidung von Erstverschlimmerungen einsetzbar

Ausgehend von der körperlichen Wirkung können Gemmotherapeutika vielseitig eingesetzt werden. Ein Gemmo-Präparat aus der Sommerlinde (Tilia platyphyllos Scop.) ist zum Beispiel für seine angstlösende, beruhigende und nervenstärkende Eigenschaft bekannt und wird bei Angstzuständen und Schlaflosigkeit sowie Gastritis und Bulimie erfolgreich angewendet. Bei depressiven Verstimmungen hilft der Feigenbaum (Ficus carica L.) sowie die Hängebirke (Betula pendula Roth) die Nerven zu stärken und beide in Kombination angewendet zeigen sogar noch bessere Erfolge.